Inquisition in Südfrankreich und ihre Wirkung auf die by Björn Piechotta

By Björn Piechotta

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, word: 1,7, Freie Universität Berlin (FMI), Sprache: Deutsch, summary: Das Wort Inquisition weckt noch heute Assoziationen mit einem archaisch anmutenden Rechtsverständnis des Hochmittelalters und der frühen Neuzeit. Inquisition ist für viele gleichbedeutend mit Terror und Folter zur physischen Vernichtung von vermeintlichen Gegnern oder einfachen Menschen, die sich aufgrund falscher Anklagen der Häresie, beziehungsweise Ketzerei, schuldig gemacht haben sollen1. In diesen Zusammenhängen wird die Inquisition als ein Mittel der päpstlichen Machtpolitik verstanden, das unter den Menschen durch ihre alleinige Gegenwärtigkeit Angst und Schrecken verbreitete2.
Sieht guy von diesen Aussagen ab und richtet den Blick auf eine sachliche Betrachtung der Inquisition und den Anfängen ihrer Institutionalisierung, wird guy zwar einerseits einige Vorurteile bestätigt sehen, jedoch andererseits viele Vorurteile als widerlegt betrachten müssen. In dieser Hausarbeit richtet sich das Augenmerk auf die Institutionalisierung der Inquisition in Südfrankreich und die Entwicklung der Inquisition zu einem Mittel der spezialisierten Strafverfolgung. Betrachtung finden hierbei insbesondere die criteria der Prozessführung, Wahrheitsfindung, Verurteilung und Urteilsvollstreckung. Ferner soll die Frage geklärt werden inwieweit die südfranzösische Inquisition Einfluss auf die Inquisitionsverfahren in Deutschland bis zur Reformation hatte.

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Verhandlungssache Genozid: Zur Dynamik geschichtspolitischer by Yvonne Robel

By Yvonne Robel

Die Kategorie "Genozid" ist ohne Frage eine Verhandlungssache - rechtlich und geschichtspolitisch. used to be bedeutet das für die öffentliche Aufmerksamkeit für Massengewalt und Genozid-Opfer? Geschichtspolitisches Sprechen über Massengewalt ist von der juristischen, historischen und politischen Hypothek jener Terminologie geprägt. Das verdeutlichen die deutschen Auseinandersetzungen über die Massengewalt an Herero und Nama, Armeniern, Sinti und Roma, denen die Monographie aus kulturwissenschaftlicher Perspektive nachgeht. Ihr Nebeneinander entfaltet eine produktive Dynamik, die auch auf das Shoah-Gedenken rückwirkt. Vor allem die Konstruktion sogenannter Opfer- und Erinnerungskonkurrenzen, von Anerkennungsszenarien und Versöhnungsleistungen formt nicht immer widerspruchsfrei aktuell gültiges geschichtspolitisches Wissen.

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Chronik von Wierzbiczany: Wierzbiczany im ehem. Fürstentum by Helene Freifrau von Schlichting-Bukowiec,Albrecht von

By Helene Freifrau von Schlichting-Bukowiec,Albrecht von Harnier

Die Chronik von Wierzbiczany wurde von meiner Urgroßmutter, Helene Freifrau von Schlichting-Bukowiec, um 1920 geschrieben. Die Schlichtings sind eine alte deutsch-polnische Ritterfamilie, die ihre Besitzungen im Wesentlichen im Westen Polens - vorzugsweise in Kujawien - hatten. Dort lag auch der Ort und das intestine Wierzbiczany.
Mit diesem Buch beschreibt sie nüchtern die Geschichte des Ortes. Polnische und deutsche Familien lösten einander im Besitz ab. Die Kirche spielte eine bedeutende Rolle. Könige trafen sich dort. Selbst Napoleon hinterließ seine Spuren.
Das gesellschaftliche Leben wird beschrieben - Kriege, Soldaten, Pferde, galante Damen, schöne Töchter, der berühmte Oberst Szekely...

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Reform der österreichischen Verwaltungsbehörden unter Maria by Axel Klausing

By Axel Klausing

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, notice: 1,7, Universität Osnabrück, Veranstaltung: Reformen in der Habsburgermonarchie unter Maria Theresia und Josef II. (1740-1790), eight Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die folgende Arbeit beschäftigt sich im Rahmen des Seminars „Reformen in der Habsburgermonarchie unter Maria Theresia und Josef II. (1740-1790)“ mit der Entwicklung der Verwaltungsbehörden in Österreich.
Vorangetrieben wird diese Reform der Verwaltungsbehörden durch den Geist des aufgeklärten Absolutismus, in dem Sinne, dass der Monarch zwar weiterhin der Träger der Staatsgewalt sei, aber der hauptsächliche Zweck des Staates über das Wohl der Bürger definiert sein müsse. Zusätzlich verstärkt wurde der Maria Theresianische Reformdrang durch wenig erfolgreiche Kriege wie den Österreichischen Erbfolgekrieg . Die militärischen Misserfolge, vor allem gegen das flächenmäßige und auch an Einwohnern kleinere Preußen, zeigten Missstände in der österreichischen Verwaltung auf und nötigten zum Handeln.
Zu Beginn der Arbeit wird Exkurs geführt, der die österreichischen Besonderheiten bezüglich dieser Verwaltungsreformen, wie z.B. den noch immer ausgeprägten Einfluss der Stände auf die gesamtstaatliche Politik, erläutert und aufzeigt wie vielschichtig die Probleme gerade bei einer österreichischen Staatsreform waren.
Darauf folgend werden die Reformen Maximilian I. und Ferdinand I. kurz umrissen, die sozusagen die Vorstufen bilden und mit ihren Verwaltungsreformen eben jene Behörden in Leben gerufen haben, deren Reformen Maria Theresia ihr Leben lang beschäftigt haben. Den Kern bildet der Ausblick auf die durch von Haugwitz durchgeführten Reformen der Landesverwaltung, sowie der übrigen Verwaltungsorgane, wie z.B. des Geheimen charges oder der Hofkanzlei. Abschließend sollen kurz die von Kaunitz angestrebten Reformgebiete, wie das „Directorium internis“ als auch der Staatsrat angerissen werden.

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Die Stadt im Mittelalter und die Planung eines Projekts nach by Julia Ungefug

By Julia Ungefug

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 1,0, Pädagogische Hochschule Weingarten, Veranstaltung: Frühes historisches Lernen, Sprache: Deutsch, summary: Noch heute übt das Mittelalter eine hohe Anziehungskraft auf Menschen aus. Es werden mittelalterliche Märkte, Rittermahl und das mittelalterliche Leben nachgespielt. Viele Spiele sind im mittelalterlichen Stil aufgebaut. Zu manchen Festen kommen die Kinder als Ritter oder Burgdamen verkleidet. Außerdem sieht guy in vielen Städten noch die Reste einer mittelalterlichen Mauer, mittelalterliche Häuser, die noch heute bewohnt und genutzt werden, und erhaltene Burgen oder Burgruinen, welche zu einem Museum oder als Herberge umgewandelt wurden. Die Schüler werden durch die Medien, durch Geschichten und durch ihre eigene Stadt mit Elementen aus dem Mittelalter konfrontiert.
Deswegen geht es in dieser Hausarbeit um die Zeit des Mittelalters im Hinblick auf den Lebensraum „Stadt“ und ihre Bewohner. Außerdem wird im Anschluss zum dem Thema „Mittelalter“ ein Projekt nach Frey geplant und die verschiedenen Phasen des Projekts beschrieben.
Aber bevor guy ein Projekt in der Schule durchführen kann, muss guy sich zuerst selber über das Thema informieren. Deswegen wird in folgenden Punkten auf einige Komponenten der Epoche „Mittelalter“ eingegangen.

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Steckt in jedem Weib eine Hure?: Vermutungen der by Eva Wegner

By Eva Wegner

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, notice: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Volkskunde und Kulturgeschichte), Veranstaltung: „Kulturgeschichte der Sexualität 2 : Bürger und Anti-Bürger, Sprache: Deutsch, summary: 1.Einleitung
Untersucht guy im Zuge einer Kulturgeschichte der Sexualität das Thema der Prostitution, so lassen sich in quickly allen wichtigen geschichtlichen Epochen und Orten Zeugnisse dieser finden. In dieser Arbeit soll allerdings eine zeitliche, wie auch geographische Eingrenzung erfolgen, in der nicht allein das Thema der käuflichen Liebe, sondern im besonderen die Darstellung und die Wirklichkeit der Lebensumstände dieser Frauen, zu jener Zeit im Mittelpunkt stehen sollen.
In vielen historischen Betrachtungen spricht guy dem 19.Jahrhundert den Charakter einer eigenen Epoche zu. Im Zuge der Nationalstaatenbildung und der Industrialisierung ändert sich das Bild Europas und somit natürlich auch das, des deutschsprachigen Raumes. Letzterer soll hier den geographischen Rahmen der Untersuchung bilden. Wobei vor allem Österreich, dass der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn, und das deutsche Kaiserreich den räumlichen, wie zeitlichen Schwerpunkt dieser Arbeit begrenzen sollen.
Es liegt zahlreiche neuere Forschungsliteratur zum Thema der Prostitution im 19.Jahrhundert bzw. Anfang des 20.Jahrhunderts, des deutschsprachige Raumes vor. Allerdings müssen diese sich vor allem auf Quellen und Betrachtungen von männlichen Zeitzeugen beschränken, den Frauen selbst conflict jegliche Äußerung zur Sexualität ein Tabu. Aber auch den männlichen Vertretern dieser Epoche, die vor allem eine bürgerliche battle, fehlen vielfach die Worte. Auseinandersetzungen mit der Sexualität und Prostitution finden quickly ausschließlich in medizinischen und wissenschaftlichen Diskursen oder Statistiken, später auch in der Kunst statt. Auch dann aber bleiben die Darstellungen oft nur sehr schemenhaft, schelmenhaft oder statistisch.
Somit ist und bleibt es schwierig eine historische Wahrheit über die Prostitution im 19.Jahrhundert und Anfang des 20., im Kaiserreich zu konstruieren, zumal die Sicht aus der Perspektive der Frau uns so intestine wie verschlossen bleibt.
Wie additionally lebte und arbeitete die Prostituierte dieser Zeit? Warum verkaufte sie ihren Körper? Wer waren ihre Kunden? Wie dachte die bürgerliche Welt über Sie?
Dies sollen die Leitfragen dieser Untersuchung sein.
Der Arbeit zugrunde liegen mehrere, zu ihrer Zeit recht umstrittene Primärquellen.

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Sex and Crime auf Königsthronen (German Edition) by Sabine Werz

By Sabine Werz

Warum ließ Hollands Nationalheld Wilhelm von Oranien seine Ehefrau einmauern? Wie entledigte sich Heinrich VIII. seiner Ehefrauen? warfare Johanna die Wahnsinnige wirklich irre? Und wozu brauchte Karl II. einen Speicheltuchhalter? Sabine Werz versammelt Liebestragödien, Mordkomplotte und Sexgeschichten von europäischen Königshäusern - Geschichten, die Ihr Lehrer schamvoll verschwieg.

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99 Fragen zur österreichischen Literatur (German Edition) by Wynfrid Kriegleder

By Wynfrid Kriegleder

Wer conflict Oswald von Wolkenstein?
Ist Adalbert Stifter tatsächlich ein Langweiler?
Worum geht es im ‘Mann ohne Eigenschaften'?
Welche Autorinnen schrieben nach 1945?
Wer hat(te) Angst vor Thomas Bernhard?
Warum hat Elfriede Jelinek den Nobelpreis zu Recht bekommen?

Informativ, kenntnisreich und unterhaltsam führt Wynfrid Kriegleder durch die Literaturgeschichte Österreichs von den Anfängen bis in die Gegenwart - alles Wissenswerte in einem Band!

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Der antijüdische Rassenwahn Hitlers, Juden in Fritzlar und by Paulgerhard Lohmann

By Paulgerhard Lohmann

Dies Sachbuch will Wissen vermitteln, zum Nachdenken anregen und Mitgefühl erwecken. Es informiert über die antijüdische Rassenpolitik des Nationalsozialismus und deren von Jahr zu Jahr härteren Auswirkungen auf die einzelnen Juden in Fritzlar und seinen Ortsteilen. Es berichtet von den wenigen Helfern, von den 1945 aus den KZs zurückkehrenden Juden und von der Entnazifizierung 1944 bis 1948. Ferner dokumentiert es in Wort und Bild verschiedene Formen dauerhaften Gedenkens. Dies Buch erinnert an friedliches Zusammenleben als Nachbarn, doch auch an zunehmende Verachtung und Verdrängung der jüdischen Mitbürger, schließlich an ihre Vertreibung und schreckliche Ermordung, aber auch an Errettung Einzelner, an Bemühen um Verzeihung und Versöhnung. Fotos, Grabsteininschriften, Stammbäume und Namenslisten helfen bei der Erforschung von jüdischen Familiengeschichten.

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