Die West-Ost-Wanderung 1949-1961 in der Selbstdarstellung by Niklas Gustke

By Niklas Gustke

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, observe: 1,8, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, summary: Die Tatsache, dass seit Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 bis zum Mauerbau 1961 über 500.000 Menschen von der Bundesrepublik in die DDR zogen, ist in der (west)deutschen Bevölkerung nahezu völlig unbekannt.

Inwiefern diese in der BRD auch zeitgenössisch verbreitete Unwissenheit mit der Behandlung der Ostwanderung durch die Bundesregierung zusammenhängt, soll eine Fragestellung der vorliegenden Arbeit sein. Weiterhin soll untersucht werden, ob die Bundesregierung versuchte, die Übersiedlung mehrerer hunderttausend Menschen in den Staat, dem sie die Existenzberechtigung „juristisch, politisch und moralisch“ bestritt, unter den Teppich zu kehren, sie nach außen hin zu relativieren oder gar zu dementieren. Wie erklärte sie der Öffentlichkeit, dass es nicht wenige Deutsche gab, die freiwillig dem Staat der wirtschaftlichen Prosperität und der politischen Freiheit den Rücken kehrten, um ausgerechnet in der kommunistischen und totalitaristischen „Zone“ ihr Glück zu suchen?

Als Motiv der Ost-West-Wanderung wurde in der BRD die „Binnenwanderung zu den günstigeren Lebensverhältnissen“ oder die Flucht vor den Zwangsmaßnahmen des SED-Regimes gesehen. Die eine wie auch die andere Interpretation bot der SED-Führung den willkommenen Anlass, die Wanderung in die DDR für die angestrebte Legitimierung des „Projekts DDR“ zu instrumentalisieren.

Die politische size der Ostwanderung macht die vergleichende Untersuchung der Außendarstellung der deutschen Staaten zu einem sehr interessanten Kapitel der Ideologiegeschichte des Kalten Krieges. Denn die Abwanderung in die „SBZ“ hätte – je nach Größenordnung – die ideologische und materielle Überlegenheit des Westens prinzipiell in Frage gestellt. Anders gesagt: Die hohen Flüchtlingszahlen nach der BRD, die in Anbetracht der unterschiedlichen Lebens- und Konsumstandards so anschaulich „den Zusammenhang von Demokratie und gutem Leben auf der einen Seite sowie von (stalinistischer) Diktatur und schlechtem Leben auf der anderen Seite“ kontrastierten, wären durch auch nur annähernd vergleichbare Zahlen einer entgegengesetzten Bewegung gefährlich relativiert worden. Zu erwarten ist deshalb, dass die Auseinandersetzung um die tatsächliche Höhe der West-Ost-Wanderung bei dem Kampf um die Deutungshoheit derselben zwischen BRD und DDR eine zentrale Rolle spielte.

Basis dieser Arbeit sind gedruckte und vor allem ungedruckte Quellen. Diese sollen jedoch nicht nur dargestellt, sondern zugleich interpretiert werden.

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Wie kam es zum Ersten Weltkrieg? Die Ursachen der by Manfred Schopp,Jochen Lehnhardt,Matti Ostrowski,Jörn

By Manfred Schopp,Jochen Lehnhardt,Matti Ostrowski,Jörn Fritsche

Fachbuch aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, , Sprache: Deutsch, summary: "Der Erste Weltkrieg battle ein radikaler Einschnitt in nahezu alle Aspekte der Entwicklung des 20. Jahrhunderts und prägte den weiteren Verlauf der neueren Geschichte maßgeblich. Doch auch hundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs sind sich die Historiker über die Ursachen und die Verursacher dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ nicht einig.

Wie kam es dazu, dass 1914 die größten und einflussreichsten Nationen der Welt einen Krieg führten, in dessen Verlauf mehr als 10 Millionen Menschen starben? In diesem Buch werden die kurz- und langfristigen Ursachen beleuchtet, und die Prozesse dargestellt, die durch das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajevo am 28. Juni 1914 ausgelöst wurden.

Aus dem Inhalt:
Das Attentat von Sarajewo
Die Julikrise
Die Beziehungen zwischen Österreich-Ungarn und Serbien bis zum 23.Juli 1914
Die langfristigen Ursachen des Ersten Weltkrieges
Deutschlands Schuld am Ausbruch des Krieges"

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Der Internationale Vietnamkongress 1968 im Licht der Presse by Nicole Dombrowski

By Nicole Dombrowski

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, word: 2,3, Freie Universität Berlin (Friedrich Meinecke Institut), Veranstaltung: Das 'rote Jahrzehnt': Politik- und Sozialgeschichte in der BRD 1967-77, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Das Jahr 1968 kann mit einer Vielzahl von Ereignissen verbunden werden, unter anderem mit den Höhepunkten der Studentenbewegung in der Bundesrepublik Deutschland.
Aber wer verkörperte diese Studentenbewegung? Es waren überwiegend junge Menschen aus bürgerlichen Familien. Teile einer materiell übersättigten Gesellschaft, die sich erstmalig kritisch mit den Folgen des nationalsozialistischen Regimes auseinandersetzten, mit der milden bzw. fehlenden Bestrafung regulate Nazis, dem Kalten Krieg und dem damit verbundenen Mauerbau und der fürs erste endgültigen Trennung Deutschlands in zwei voneinander unabhängige Staaten.
Weltpolitisch conflict es die Zeit der Entkolonialisierung. Dieser Prozess verlief nicht ohne politische Uneinigkeiten und Konflikte. Einer der bekanntesten Konflikte, der regelrecht außer Kontrolle geriet, warfare der Vietnamkonflikt, welcher mit dem Ende der Kolonialherrschaft Frankreichs über Indochina 1954 in Gang gesetzt wurde und schließlich im Vietnamkrieg seinen Höhepunkt fand. In West-Berlin wurde im Februar 1968 im Rahmen dieser weltpolitischen Lage der „Internationale Vietnamkongress“ veranstaltet.
Die Arbeit stellt einen Versuch dar, das Ereignis „Internationaler Vietnamkongress“ näher zu erläutern und wird dabei einerseits auf Initiatoren, deren Beweggründe und die inhaltlichen Schwerpunkte eingehen. Andererseits wird die Berichterstattung über den „Internationalen Vietnamkongress“, anhand von drei Printmedien verschiedener Couleur genauer untersucht. Gemeinsamkeiten und Unterschiede, sowohl inhaltlich als auch formal, werden aufgezeigt.

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Ist das wirklich wahr?: Das große Buch der verblüffenden by Reader's Digest

By Reader's Digest

Mit diesem Buch wird Geschichte zu einem äußerst unterhaltsamen und gleichzeitig lehrreichen Vergnügen - und das ist wirklich wahr! Aus der Geschichte kennen wir eine Vielzahl verblüffender und überraschender Ereignisse, Vorgänge und Begebenheiten, die guy eigentlich nicht für möglich hält, die sich aber doch so zugetragen haben. Auf der anderen Seite glaubt guy etwas zu wissen, muss dann aber doch von der gewohnten Meinung Abschied nehmen. Machen Sie eine Reise in die Geschichte und überraschen Sie in Zukunft andere mit Ihrem Wissen.

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Linien in Lüneburg: Ein Streifzug durch 100 Jahre by Matthias Bublitz

By Matthias Bublitz

Während Lüneburg einen guten Einstieg ins Eisenbahn-Zeitalter schaffte, entwickelte sich der städtische Nahverkehr nur nach vielen Schwierigkeiten. Die Lüneburger Straßenbahn scheiterte schon im Planungsstadium, und der erste Stadtbusbetreiber verkaufte entmutigt an die Kleinbahngesellschaft, die den Stadtbus 1934 erst einmal stilllegte. Die Lüneburger waren ganz einfach nicht in die Busse zu bekommen.

Ab 1935 versuchte dann die Firma Röhlsberger ihr Glück. Zwei neue Kasernen am Stadtrand brachten die erste größere Kundengruppe. Ein ernsthaftes Stadtbus-Netz bildete sich aber erst in den 50er Jahren heraus.

Das Buch behandelt die Nahverkehrsgeschichte von Stadt und Landkreis gleichermaßen. Die Entstehungsgeschichte der Überlandbusse (1911-28) konnte anhand von Archivmaterial recht detailliert rekonstruiert werden. Fahrpläne und weitere Quellen ermöglichten eine relativ umfassende Schilderung der Lüneburger ÖPNV-Historie zwischen 1910 und 2012.

Im Mittelpunkt stehen Texte zum Busverkehr, aber auch Fotos und Eisenbahn-Kapitel kommen in dem Buch vor.

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Die Klosterpolitik Karls des Großen mit besonderer Rücksicht by Klaudia Buczek

By Klaudia Buczek

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 1,7, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, summary: Karl der Große gilt als einer der wohl markantesten Persönlichkeiten des Mittelalters, der das Römische Reich wiederbelebte und von Zeitgenossen als „Vater Europas“ genannt wurde. Über sein Leben, seine Taten und sein Vermächtnis wird heute noch geschrieben, diskutiert und gestritten. Berühmt wurde Karl nicht zuletzt durch seine kirchenorientierte Politik und die daraus resultierenden Klosterreformen. Die Thematik der Laienäbte ist eng mit der Klosterpolitik und ihrer Entwicklung während der Regierungszeit Karls des Großen verbunden. Während die Klöster immer mehr weltliche Aufgaben übernahmen und durch reiche Schenkungen wie Privilegien an status zunahmen, rückten die Laienäbte immer mehr ins destructive. Einer der Hauptvorwürfe gegen diese ist der Verweis auf ihr theologisch gesehen unspezifisches Verhalten gegenüber dem Konvent und seinen Mitgliedern, hier sind Stichwörter wie der Verfall des geistlichen Lebens sowie die Entfremdung und Ausbeutung des Klostergutes zu nennen. Unter Berücksichtigung der Forschungslage soll hier der Versuch unternommen werden dieses einseitig negativen Bildes des Laienabbatiats zu wiederlegen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Entwicklung des Klosterwesen und der Funktion der Äbte, die sich immer mehr von ihren geistlichen Aufgaben lösten und stärker in das weltliche und politische Geschehen im Reich integriert wurden, um schließlich als weltliche Führer (Laienäbte) über die Klöster zu herrschen. Der erste Abschnitt dieser Arbeit befasst sich mit der Klosterpolitik Karls des Großen. Hier soll die Entwicklung der weltlichen Verpflichtungen sowie ihrer Ursachen geschildert werden. Welche Motivation steckt hinter Karls Klosterpolitik? Aus der Untersuchung der Klosterpolitik resultiert der zweite Teil der Arbeit, nämlich die gesellschaftliche und politische Bedeutung der Äbte und ihrer Klöster. Wie entwickelte sich das Verhältnis des Abbatiats zu Kirche und der Welt? Eine Schilderung der Entwicklung der weltlichen Verpflichtungen der Äbte; speziell der Laienäbte und der damit zusammenhängende Kritiken des Laienabbatiats werden die Arbeit abschließen.

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„De mynrebrodere vun Lümburg“: Der Minoritenkonvent von by Mehran Zolfagharieh

By Mehran Zolfagharieh

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, word: 1,7, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: Bildungsaufbruch um 1200: Bettelorden, Studium und Kirchenreform , Sprache: Deutsch, summary: In der vorliegenden Arbeit soll der Minoritenkonvent von Lüneburg analysiert werden. Die Minoriten, fratres minores, additionally die einfachen demütigen Brüder, gehen auf eine Ordensgründung von Giovanni Bernadone zurück. Giovanni Bernadone wurde 1181/82 in Assisi geboren und hatte den Rufnamen Francesco, aufgrund seiner Vorliebe für das Fran-zösische. Dieser Giovanni Bernadone distanzierte sich 1206 in einem öffentlichen Akt von den Rechtsansprüchen seiner Familie und verzichtete auf das Erbe. Er wurde Franz (Franziskus) von Assisi und strebte eine nachfolge Christi an, die er als Aufgabe jeglichen Besitzes ansah. Es entstand nach 1209 der Bettelorden der nach ihm benannt wurde und seine Regeln befolgte: Die Franziskaner.
Die Betrachtung Lüneburgs in Bezug auf die Franziskaner ist bisher nicht genug gewürdigt worden. Die Ansiedlung des Ordens in der Stadt basiert auf einer Legende, die eben von den Mönchen selbst entworfen wurde. Diese Arbeit soll Lüneburg näher betrachten und die Lage Lüneburgs in der Sächsischen Ordensprovinz herausheben. Sicherlich gab es weitaus größere Städte im späten Mittelalter und vermutlich auch wichtigere. Das Interessante sind dennoch die kleinen Städte und kleinen Konvente, da erst hier erkannt werden kann, wie weit eine Mobilität reichen konnte und inwieweit Netzwerke geknüpft wurden. Der St. Marien Konvent ist dabei ein interessanter Anknüpfungspunkt, da die Minoriten hier eine besondere Affinität zur Erfurter Barfüßerschule besaßen und den Lehrplan des Konvents nach dem Studium an der Universität Erfurt richtete. Es soll nunmehr analysiert werden, welche Beziehungen sie zu Wissen und Bildung hatten, welche Konflikte existierten und wie die Reform des Konvents in Lüneburg aussah. Dabei soll insbesondere betrachtet werden, welche Konflikte zwischen den Minoriten und anderen Institutionen, wie dem Pfarrklerus, anderen Orden und der Stadt entstanden. Weiterhin soll kurz betrachtet werden, wie der St. Marien Konvent mit anderen Konventen des Franziskaner Ordens agierte.

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Auf den Weg nach Europa (German Edition) by Peter Heinrich Kemp

By Peter Heinrich Kemp

Fachbuch aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Freie Universität Berlin (Geow. Inst. der Freien Universität Berlin ), Veranstaltung: Seminar bei den Geowissenschaften Hochgebirgsökologie/Strafrecht, 500 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Affäre einer SS-Division Tibetaner mit Kschatrija-Soldaten vom Zuschnitt der NVDA, nationwide Volunteer protective military, hätte in den 40er Jahre viel Aufhebens gemacht, wenn sie sich bestätigt hätte? Hier wird dieser Spur nachgegangen, inwieweit Tibetaner in deutscher Uniform von Sowjetischen Soldaten in einem Berliner Keller aufgefunden und offenbar rituellen Selbstmord begangen haben. Das wäre nicht verwunderlich, denn für Heinrich Himmler, sind bön-tibetanische Buddhisten faszinierend. Der Reichsführer ist überzeugt, den Ursprung der »arischen Rasse« in Tibet zu finden. Und so schickte er 1939 eine day trip in den Himalaya, die nach Spuren für das »Ahnenerbe« suchen sollte. Hier wird ein Beziehungsgefüge zwischen Brandopfern und Verbrennungen der NS-Opfer aufgezeigt; es werden sexualmagische Bezüge und Geldgeschäfte der SS aufgeblättert, metaphysische Einflüsse auf die Moderne sowie Techné im politischen und staatlichen Wandel werden am NS-Technikdiskurs analysiert, von dem »Ichlosigkeit« und »Besessenheits-medium« ausgehend, auf metaphysische Realitäten reduziert. Bön-buddhistische Kalmücken, Oirate, Tuwiner aus der Sowjetunion/ Mongolei im Kaukasus und Altai Gebirge, unter normal Wlassow und seiner Generäle, die von der »deutschen Wehrmacht« und dem »Schwarzen Orden« mit ins Boot geholt wurden, geben dem Schwarzen Orden Eschatologie. Es ist eine Beziehungsgeschichte der Weltgesellschaft zu Beginn des 20. Jh. mit komplexen Verstrickungen von Fortschritts-Prozessen, Risiken der Globalisierung unserer kollektiven, individuellen Sicherheit durch unkontrollierte Kettenreaktionen, Flächenbrände infolge Klimawandel und Frisch-Wasser-Knappheit (»Blaues Gold«).

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„In seine Krankheit will er kein Einsehen haben“: Die Heil- by Roman Behrens

By Roman Behrens

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, be aware: 1,0, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Medizin im Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, summary: In der vorliegenden Arbeit wird versucht, die Ursprünge und die Entstehungsgeschichte der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen kurz darzustellen, um dann die Rolle der Klinik während der nationalsozialistischen Epoche zu untersuchen. Dies soll dazu dienen, die Rolle der Anstalt Wehnen auch chronologisch obvious darzustellen und mögliche bewährte Handlungsmuster hinsichtlich der Disziplinierung aufzuzeigen. Im dritten Kapitel erfolgt eine kurze biografische Einleitung und die Darstellung des stationären Aufenthalts sowie des Todes des Patienten Hermann I., woraus sich Erkenntnisse hinsichtlich des Umgangs mit schizophrenen Patienten
und die ärztliche Disziplinierung derselben in Wehnen ableiten lassen, die schließlich im vierten Kapitel untersucht werden sollen. Auch wird kurz und kontextualisierend auf die Rolle der nationalsozialistischen Landespolitik und der Oldenburger Landesbehörden hinsichtlich der Krankenmorde in Wehnen eingegangen werden, allerdings ohne eigenes Kapitel, da der Einzelfall im Zentrum dieser Arbeit steht.

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Verpasste Siege: Tragische Niederlagen der österreichischen by Hans-Dieter Otto

By Hans-Dieter Otto

Militärische Missgeschicke und kuriose Feldherrenfehler

Als Weltmacht trug das Habsburger Reich nicht nur die Hauptlast der Verteidigung gegen die Türken im Osten, sondern wehrte über Jahrhunderte in wechselnden Allianzen auch Angriffe aus dem Westen ab. Lange Zeit galt die österreichische Armee als eine der besten der Welt und berühmte Feldherren wie Prinz Eugen und Leopold Graf Daun errangen auf dem Schlachtfeld glänzende Siege - aber sie erlitten auch verheerende Niederlagen.

Den glorreichen Siegen unter österreichischen Farben stehen militärische Missgeschicke gegenüber, gravierende Fehlgriffe und eklatante Fehleinschätzungen, die eine Schlacht gewendet oder sogar einen Krieg entschieden haben, in dem guy sich schon als Sieger wähnte. Von solchen verpassten Siegen handelt dieses Buch, von Kämpfen, die tragisch endeten, von Schlachten, die für die Österreicher schon gewonnen schienen und die dann doch noch unerwartet verloren gingen.

In spannend und temporeich erzählten Fallstudien sucht Hans-Dieter Otto nach den Gründen. Bei seiner Spurensuche öffnet sich ein landscape verschiedenster historischer Epochen und gibt den Blick frei auf Personen, die sie herausragend bestimmten. Es spannt sich ein faszinierender Bogen über mehrere Jahrhunderte der österreichischen Kriegsgeschichte.

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